Beim Thema Pflege ist derzeit so gut wie alles offen. Kommt die verpflichtende Pflegeversicherung für alle? Muss jeder selbst vorsorgen? Wird man sich Pflege künftig leisten können? Eine Möglichkeit sich abzusichern ist der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung. Dabei gilt allerdings: Kein Produkt gleicht dem anderen.
Fünf private Versicherer bieten derzeit Pflegeprodukte an: Generali, Oberösterreichische, Quelle, UNIQA und Wiener Städtische. So unterschiedlich wie die Unternehmen sind ihre Leistungen: "Wir raten, dass man sich das Leistungsspektrum sehr genau anschaut, weil sich die Produkte stark unterscheiden. Man muss prüfen: Wie viel Prämie muss ich bezahlen, um welche Leistungen später einmal zu bekommen?" Gerade die vielen Details im Leistungsbereich sowie Bedingungen müssen im Beratungsgespräch im vorhinein klar besprochen werden, um so das richtige Produkt für den Leistungsfall zu wählen.
Leistungen prüfen
Manche Versicherungen zahlen beispielsweise erst ab einer bestimmten Pflegestufe, manche halten übliche Gepflogenheiten nicht ein: "Es gibt zum Beispiel ein Produkt, bei dem man selbst dann, wenn man pflegebedürftig wird und die Leistung in Anspruch nimmt, die Prämie weiter zahlen muss. Das ist völlig unüblich und sicher nicht sinnvoll. Wichtig ist es zudem, auf die Wartefristen zu achten. Mitunter muss die Pflegebedürftigkeit schon mehrere Monate ununterbrochen gedauert haben, damit die Leistung in Anspruch genommen werden kann.
Prämienhöhe
Diese ist ähnlich gestaltet, wie in der privaten Krankenversicherung und richtet sich nach dem Eintrittsalter, d.h. je früher man sich für eine persönliche Pflegeversicherung entscheidet, umso günstiger die Prämie.
Auch die Einstufung der Pflegebedürftigkeit wird unterschiedlich gehandhabt: Das Pflegeschema, wie es von der gesetzlichen Sozialversicherung gegeben ist, wird nur von manchen privaten Versicherungen übernommen. Andere gestalten selbst eine Basis, was Pflegebedürftigkeit bedeutet.
In einem Punkt gleichen sich die Versicherungsprodukte allerdings: Bei den Ausschlusskriterien. Nicht versichert sind generell jene Kosten, die aus Pflegebedürftigkeit wegen Alkohol- oder Drogenmissbrauch entstehen, wegen Selbstmordversuchs oder Kriegsereignissen. Auch Menschen, die Risikosportarten betreiben, sollten vor Vertragsabschluss sicher gehen, was gedeckt ist.
Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen Gespräch über das optimale Produkt für Ihre Ansprüche und Anforderungen.
Ihr
Werner Krauss & Team
MIT SICHERHEIT VORAUS







